Ohne Hilfe von außen kann die Kulturetage das Programm nicht in gewohntem Masse aufrechterhalten. Gespräche mit Parteienvertretern und der Stadt stellten keinerlei Besserung in Aussicht. Sie setzen auf ihr Publikum, auf privates Engagement.
Die Kulturetage sucht 500 Fördermitglieder, die mit durchschnittlich 20 DM im Monat die Kulturetage absichern und das Gastspielprogramm erhalten.
In entkrampfter Atmosphäre und mit niedrigen Getränkepreisen wird das cafe QUOX fortan jeden Donnerstag von 18.00 bis 23.00 Uhr geöffnet sein. Gemütlich zusammensitzen, sich unterhalten und festetellen, daß es den Leuten um eineN herum ja ähnlich geht mit dem Sozialamt, der hogen Miete, den "bösen Blicken" der Nachbarn o.a., sich über die schlechten und auch guten Erfahrungen austauschen. Mögliche Widerstandsformen zu entwickeln zoll das Ziel von cafe QUOX werden.
Die Sozialberatung findet nach wie vor zu den üblichen Zeiten, Mo-Mi: 9.00 - 13.00 Uhr und Di: 17.00 - 18.30 Uhr statt.
Zum Vergnügen aller wird einmal im Monat ein Filmgezeigt. Zur Eröffnung am 29. September wird der Film "eat the rich" zu sehen sein. Für jeden Gast gibt es eine überraschung.
Wird Gewalt innerhalb der Familie ausgeübt, verlieren die Mädchen ein Zuhause, daß ihnen Schutz und Sicherheit gibt. So ist es nicht Abenteuerlust sondern Leidensdruck, der viele Mädchen veranlaßt von zu Hause wegzulaufen. In der Zufluchtstätte sollen diese Mädchen aufgefangen werden.
Die Aufnahme wird rund um die Uhr und auch am Wochenende möglich sein.
"Betroffene brauchen rasche und intensive Hilfe. Sie müssen pädagogisch und psychologisch unterstützt werden, um traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und, um einen dauerhaften Weg aus ihrer Notsituation zu finden," so Cathrin Schulz, Sozialpädagogin und Mitarbeiterin des Vereins.
Die Zufluchtstätte ist so konzipiert, daß Mädchen und junge Frauen im Alter von 14 bis 21 Jahren eine vorübergehende Wohnmöglichkeit und pädagogische Unterstützung erhalten. Innerhalb von drei Monaten soll geklärt sein wie ihr weiterer Lebensweg aussieht. Die Addresse der Zufluchtstätte muß anonym bleiben, da erfahrungsgemäß viele Mädchen davon bedroht sind, mit Gewalt wieder nach Hause gebracht zu werden.
In anderen Städten wie Osnabrück, Bielefeld oder Münster existieren bereits Zufluchtstätten, die Mädchen Schutz und Hilfe bieten. Eine Untersuchung des Mädchenhauses belegt, daß für die Landkreise Ammerland, Oldenburg, Wesermarch und die Stadt Oldenburg eine entsprechende Einrichtung fehlt.
Der Verein plant, die Zufluchtstätte Anfang nächsten Jahres zu realisieren.
Der HR wollte in der vergangenen Woche wissen, ob die Oldenburger dem Vorstoß der Bremer Gesundheitssenatorin Irmgard Gärtner folgen und ein totales Rauchverbot in der überdachten Öffentlichkeit befürworten.
812 HR-Leser griffen zum Telefon. Darunter waren 679, die es für richtig halten, daß auch in Oldenburg härtere Gesetze gegen das Rauchen in der Öffentlichkeit verabschiedet werden. Eine gültige Einigung ohne den Druck durch ein Gesetz halten in Oldenburg offenbar nur noch wenige für möglich. Denn lediglich etwa 16 Prozent verteidigten ihre Glimmstengel.
Wie lange wird es nun noch dauern, bis es in Kneipen und Restaurants keine Aschenbecher mehr geben wird oder Kontrolleure durch die Weser-Ems-Halle streifen, um das Rauchverbot bei einem Rock-Konzert durchzusetzen.
Soll in Oldenburg eine Müllvergrennungsanlage entstehen oder wird die Entscheidung zugunsten umweltfreundlicher Entsorgungswege gefällt? Dies und die Hintergründe sind Thema im neuen Gesprächs- und Arbeitskreis "Müll" des JUB's (Jugendumwelt Büro) Oldenburg. Zum Thema "rechtlicher Hintergrund" veranstalten wir vom 14. - 16. Oktober ein Seminar in Iffens. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren. Zwei Referenten berichten über "Abfallrecht" und "Planungsverfahren".
Das Seminar kostet 15 DM und die Fahrtkosten mit Öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖFFIS) werden, außer 10 DM Eigenbeteiligung zu 50 % zurückerstattet.
Anmeldungen bitte schriftlich über: Tanja Contermann, D 608, Huntemannstr. 2, 26131 Oldenburg, Tel: 0441-55118
Der Anmeldeschluß ist der 4. Oktober
Bei der Arbeitsgruppe "Physikalische Umweltanalytik" handelt es sich um eine Erweiterung der ehemaligen Radioaktivitätsmeßstelle. Zu den Arbeitsbereichen gehört die Erfassung von Radioaktivität, niederfrequenten elektromagnetischen Feldern und Luftschadstoffen sowie die Bewertung der Meßergebnisse. Weitere Schwerpunkte der Arbeitsgruppe sind Fortbildung und Wissenstransfer.