Der parlamentarische SPD-Geschäftsführer Gerd Weimer erklärte in einem Schreiben an den Vorsitzenden der baden-württembergischen Landesrektorenkonferenz, mit der SPD sei dies nicht zu machen. Studiengebühren benachteiligten Einkommensschwache. Weimer vermutet, das Papier sei extra nicht vor der Bundestagswahl veröffentlicht worden, weil es gegen Wahlkampfinteressen der Bonner Regierungsparteien verstoße.
Ein Sprecher von Wissenschaftsminster Klaus von Trotha (CDU) sagte, in seinem Hause werde derzeit (!) an die Erhebung von Studiengebühren nicht gedacht. Von Trotha war vor kurzem am Wierstand der SPD mit seiner Absicht gescheitert, Studenten vom 14. Semester an zum Kauf von Bildungs-Bons zu verpflichten.